Impotenz

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» INNOCEPT Patientenratgeber Impotenz

In dieser Broschüre werden die Probleme, die eine Erektionsstörung auslösen, diskutiert. Sie soll Männern mit Erektionsstörungen helfen, die Ursachen für ihre Form der Impotenz zu verstehen und Fragen bezüglich einer Behandlung beantworten.

Sexuelle Gesundheit beim Mann

Selbsttest zur Bestimmung des IIEF (International Index of Erectile Function)

Dieser anerkannte Test gibt Ihnen Auskunft darüber, ob eine Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion vorliegen oder sich anbahnen könnte. » Selbsttest starten (PDF Formular)


Akzeptanz

Der erste Weg zum Erfolg

Trauma Impotenz – Erektile Dysfunktion

Ein normales Erektionsgeschehen setzt das harmonische Zusammenspiel von seelischen und körperlichen Faktoren voraus. Jede Veränderung dieses Gleichgewichts kann eine Erektionsstörung auslösen. Nicht nur bei Kranken, sondern auch bei völlig gesunden Männern können im Sexualleben, zeitweise oder auf Dauer, Probleme entstehen.

Impotenz, die früher häufig gebrauchte Bezeichnung für Störungen des Sexuallebens, erwies sich als zu ungenau. Zugleich ist sie für den Betroffenen herabwürdigend. Die jeweilige Störung ihrem Charakter nach zu benennen, hat sich als besser herausgestellt.

Störungen der Sexualfunktion beim Mann:

  • Erektionsstörungen / Erektile Dysfunktion (unzureichende Gliedsteife)
  • Störungen des Samenergusses (frühzeitig, verzögert oder ausbleibend)
  • Unfruchtbarkeit des Mannes
  • Störung des Lustempfindens (Libido)

Unter einer Erektionsstörung versteht man die mangelnde Fähigkeit eine Gliedsteife zu erreichen oder ausreichend lange aufrechtzuerhalten, um einen zufriedenstellenden Geschlechtsverkehr vollziehen zu können.

Die Erektionsstörung ist ein weit verbreitetes Problem bei Männern jeden Alters. Obwohl der Leidensdruck häufig enorm groß ist, führen übermäßiges Schamgefühl und Leistungsdruck dazu, sogar das Gespräch mit dem Arzt zu meiden. Auch wenn die Erektionsstörung in Zeiten beruflicher oder privater Überlastung nur von vorübergehender Natur sein kann, sollten Sie sich nicht scheuen, dass Gespräch mit Ihrer Partnerin und Ihrem Arzt zu suchen. Betroffene Paare müssen wissen, dass sie nicht allein sind und dass es Hilfen gibt.

Noch einmal: Die Erektionsschwäche muss deutlich von anderen Sexualstörungen, wie vorzeitiger Samenerguss, Lustlosigkeit oder Unfruchtbarkeit, abgegrenzt werden.

Ursachen einer Erektionsstörung

Bei einer Erektionsstörung handelt es sich im wesentlichen um die mangelnde Blutfülle der Penisschwellkörper, die entweder aus einem verminderten Blutzufluss oder einem zu großen Blutabfluss resultieren. Beide Mechanismen können auch gemeinsam auftreten.

Eine Vielzahl von körperlichen Leiden kommen als Ursache für eine Erektionsschwäche in Frage: Gefäßveränderungen im Rahmen der Arterienverkalkung und Störungen der Nervenversorgung nach Operationen (z.B. an der Prostata, der Blase, dem Darm oder der Wirbelsäule), bei Querschnittslähmung oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) stehen dabei im Vordergrund. Rauchen, Drogen- und Alkoholkonsum sowie ein erhöhter Blutdruck oder Blutfettspiegel stellen wesentliche Risikofaktoren dar. Auch viele gebräuchliche Medikamente können als Nebenwirkung eine Erektionsschwäche hervorrufen. Psychische Belastung oder Partnerschaftskonflikte gehen häufig als nicht organische Ursachen mit der Ausbildung einer Erektionsschwäche einher.

Die wichtigsten Ursachen der organisch bedingten Erektionsstörung:

Ursachen der organisch bedingten Erektionsstörung

Es ist nicht sinnvoll, das Problem zu verschweigen. Die einzige Möglichkeit, sich Klarheit zu verschaffen, ist die umfassende Untersuchung bei einem erfahrenen Arzt.